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Warum Twitter für Unternehmen sinnvoll ist

Twitter für Unternehmen: der digitale News-Verstärker

1,4 Millionen täglich aktive User gibt es auf Twitter in Deutschland. Zugegeben: Den reinen Zahlen nach weist das vor allem im Vergleich zu Facebook oder Instagram keine riesige Community auf (tägliche Nutzer Facebook 23 Millionen, Instagram 9 Millionen). Wohl auch deshalb spielt Twitter bei Unternehmen in Deutschland bisher meist eine eher unbedeutende Rolle im Content-Marketing-Mix – ganz zu Unrecht, wie wir finden. Denn mit einem strategischen Konzept kann Twitter zum digitalen News-Verstärker für das Unternehmen werden. 

Die Pros: Twitter für Unternehmen

Der entscheidende Vorteil liegt in seiner Funktion: Denn Twitter ist im Vergleich zu Facebook oder Instagram keine Social-Media-Plattform, sondern ein Microblogging-Dienst. Bei Twitter geht es um aktuelle Nachrichten, die in Form der sogenannten Tweets abgesetzt werden. Die Funktion als digitaler Newsdienst ist die Stärke von Twitter und macht ihn gerade für Medienschaffende interessant. Immerhin 24,6 Prozent der verifizierten Accounts sind von Journalisten. Zu den regelmäßigen Nutzern zählen dabei vor allem Kommunikations- und Marketingfachleute, Medien und Multiplikatoren, Politiker und Verbände sowie Prominente. Damit ist Twitter als „verlängerte PR“ zu verstehen, die Unternehmen zusätzliche Reichweite bei Medien und Multiplikatoren verschafft. 

Die Tweets werden dabei in Echtzeit abgeschickt. News aus dem Unternehmen und aus der Branche lassen sich so einfach und schnell absetzen und verbreiten; man selbst bleibt immer up to date über aktuelle News und Trends und am Puls der Zeit. 

Der Kurznachrichtendienst ist zudem öffentlich: Die meisten Aktionen lassen sich im Gegensatz zu Facebook auch ohne eigenen Account verfolgen. Zwar bietet auch Twitter die Funktion, eigene Aktivitäten (bei Twitter also die Tweets) zu schützen. Diese geschützten Tweets werden dann nur den eigenen Followern angezeigt. Auf Twitter jedoch geht es darum, News zu verbreiten (Stichwort Newsdienst); über Hashtags und Verlinkungen wird auf diese Tweets aufmerksam gemacht. Auch nicht angemeldete User können über die Google-Suche diese Tweets finden oder aber über die Schlagwort-Suche direkt auf Twitter nach relevanten Inhalten suchen. Die Reichweite, mit der Leser, Multiplikatoren oder Geschäftspartner erreichbar sind, ist auf Twitter damit deutlich größer als auf Facebook.

Nicht zuletzt ist Twitter eine Networking-Plattform. Über Hashtags und Verlinkungen auf Twitter können Unternehmen direkt und schnell in Kommunikation mit Multiplikatoren, mit Interessenten, Influencern oder Markenbefürwortern treten – und mit solchen, die es werden könnten. Umgekehrt sind Unternehmen direkt ansprechbar. Durch die regelmäßige Kommunikation mit ihren Followern machen Unternehmen auf sich aufmerksam und steigern so ihre Markenbekanntheit. Werden zusätzlich noch Twitter Ads, sprich Werbung, eingesetzt, verstärkt das diese Wirkung. 

Getweetet, nicht gepostet – Content is (Twitter) king

Wer die Vorteile des Microblogging-Dienstes – Newsdienst, öffentlich und Networking-Plattform – erkannt hat und sie nun für sich und sein Unternehmen erfolgreich nutzen will, braucht ein strategisches Konzept mit einer redaktionellen Planung. Pro Tag werden weltweit rund 500 Millionen Tweets abgesetzt, das sind rund 6.000 Tweets pro Sekunde. Die Lebensdauer eines Tweets ist demnach zwar eher gering. Dennoch, der Schlüssel zum Erfolg bei Twitter liegt in der täglichen kontinuierlichen Kommunikation mit der Zielgruppe. Das heißt: in mehreren über den Tag verteilten Tweets bzw. Retweets (wir empfehlen 6-8), die nützliche und wertvolle Informationen liefern, sowie im regen Austausch mit den Followern. Sich zu vernetzen, zu liken, andere Tweets zu kommentieren, auf Kommentare zu eigenen Tweets zu reagieren, Tweets zu retweeten, kurz: Das sogenannte Community-Management sorgt dafür, auf sich aufmerksam zu machen, sich zu zeigen und sich auf diese Weise zu positionieren. Vorrangig geht es für Unternehmen dabei also weniger um Likes als vielmehr um den Inhalt, den Content, der versendet wird. 

Für unseren Kunden bwegt, die Mobilitätsmarke für den Nahverkehr in Baden-Württemberg, haben wir genau das getan: Wir haben eine Content-Strategie für den Twitterkanal @bwegtbw konzipiert und umgesetzt, um die Kernzielgruppen zu erreichen, bestehende Zielgruppen zu erweitern und als News-Verstärker das Kanal-Potenzial auszuschöpfen. Mit aktuellen News rund um das Thema Mobilität und guten Storys ist Twitter nun der zentrale digitale Medien- und Multiplikatoren-Kanal für den Nahverkehr in Baden-Württemberg.

„just setting up my twttr“ – das war der erste Tweet, der am 21. März 2006 von Jack Dorsey getweetet wurde (Merke: tweeten, nicht posten).
Dorsey gründete die Kommunikationsplattform Twitter – damals noch als „twttr“ – mit Evan Williams, Noah Glass und Biz Stone. 
 
Twitter ist ein Microblogging-Dienstleister über den sich diese sogenannten Tweets, die telegrammartigen Kurznachrichten, in Echtzeit tweeten,
also verschicken lassen. Ein Tweet kann dabei aus Wörtern, Bildern, Videos, Collagen oder Memes bestehen und sollte #Hashtags beinhalten, um
auf ein Thema oder einen Diskussionsgegenstand zu verweisen und
damit die Reichweite zu erhöhen.
 
Die maximale Länge der Tweets ist seit November 2017 auf 280 Zeichen
begrenzt (davor: 140).  Retweets sind dabei eigene Tweets oder Tweets

anderer Nutzer, die mit den eigenen Followern geteilt werden.