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Erfahrungsbericht Ausbildung in der PR: 3 Mythen rund ums Volontariat in einer PR-Agentur

Erfahrungsbericht Ausbildung in der PR: 3 Mythen rund ums Volontariat in einer PR-Agentur

So ist die Ausbildung in einer PR-Agentur wirklich

Als ich vor einigen Wochen mein PR-Volontariat bei Ansel und Möllers anfing, wusste ich noch nicht so ganz, was mich eigentlich erwartet. Lange Arbeitstage und viele Aufgaben? Einiges hatte ich natürlich auch schon gehört oder im Internet gelesen. Aber wie der Agenturalltag und die Ausbildung jetzt wirklich sind und 3 Mythen rund ums Volonatriat lest ihr in diesem Blogbeitrag. 

Mythos 1: Jede Menge Überstunden 

Dass die Leute in Werbe- oder PR-Agenturen immer total viel arbeiten und erst spätabends nach Hause kommen, haben wir doch alle schon mal im Film gesehen. Aber auch in vielen Erfahrungsberichten kann man lesen, dass Mitarbeitende über eine miese Work-Life-Balance klagen und die Agenturen in Bezug auf anfallende und meist auch unbezahlte Überstunden einen schlechten Ruf haben. Zum Glück stimmt dieses Klischee bei uns in der Agentur nicht. Meistens arbeiten wir (mit wenigen Ausnahmen) acht Stunden, so dass genug Zeit für „Life“ übrigbleibt. Klar müssen auch mal Projekte fertig werden, die eine längere Arbeitszeit erfordern, andersherum ist es aber genauso kein Problem, wenn man wegen eines Termins mal früher Feierabend macht. 

Mythos 2: Schlecht bezahlte Volontäre schmeißen den Laden 

Auch dieses Vorurteil habe ich ziemlich oft gelesen. Volontärinnen und Volontäre als billige Arbeitskräfte, die sich um alles kümmern, keine Weiterbildung bekommen und am Ende der Zeit nicht übernommen werden. Auch hier kann ich sagen, dass dieses Vorurteil auf Ansel und Möllers nicht zutrifft. In alle Aufgaben werde ich gründlich eingearbeitet, ich kann Fragen stellen (zum Beispiel: „Wie formuliert man einen erfolgreichen Blogbeitrag?“ oder „Wie schreibe ich einen Journalisten richtig an?“). Auch an Weiterbildung fehlt es nicht: Neben regelmäßig stattfindenden internen Volo-Schulungen und dem A&M-Campus zu übergeordneten Kommunikationsthemen nehme ich auch an den Seminaren der Deutschen Akademie für Public Relations (kurz dapr) teil. Auf diese Weise kann ich die theoretischen Grundlagen der PR neben meiner praktischen Arbeit in der Agentur vertiefen. 

Mythos 3: Niemand ist älter als 30

Lauter junge, hippe Menschen, die ständig wechseln, neue Gesichter, die man noch nie gesehen hat und Projekte, für die sich niemand verantwortlich fühlt? Auch bei Nummer drei muss ich euch leider enttäuschen – in der Agentur haben wir eine wirklich gute Mischung verschiedener Altersgruppen. Viele Senior-Berater(-innen) sind schon lange dabei, so dass man bei Fragen und Ratschlägen immer wieder den passenden Ansprechpartner oder die passende Ansprechpartnerin findet. Was mich besonders positiv überrascht hat: Einige Kolleginnen sind seit dem Volontariat in der Agentur geblieben. Oder waren nach dem Volontariat woanders und kommen dann wieder. Heißt ja wohl: Volle Zufriedenheit auf beiden Seiten!

Fazit

Ihr seht, zumindest auf mein Volo treffen die Mythen nicht zu. Aber sicherlich kommt es auch auf die Agentur an, in der man arbeitet – hier kann es tatsächlich große Unterschiede geben. Wenn ihr noch mehr zum Thema Volontariat lesen wollt, hier der Artikel meiner Kollegin Katharina. Du denkst darüber nach, ob ein Volo das Richtige für Dich ist? Dann empfehle ich Dir unseren Blogbeitrag zum Volontariat bei Ansel und Möllers.