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Mitarbeiterzeitung

Die Mitarbeiterzeitung – alter Hut oder kommunikative Chance?

Beim Blick auf die Kommunikation unserer Kunden fällt eines auf: Obwohl sie zum Teil Kommunikationsführer ihrer Branche sind und gutes Content-Marketing praktizieren, ist die interne Kommunikation in Form einer Mitarbeiterzeitung meist schlecht oder gar nicht belegt.

Entweder wird ein Mitarbeiterteil dem Kundenmagazin beigelegt, die bestehende Mitarbeiterzeitung in digitaler Form im Intranet ausgespielt oder es existiert gar keine Mitarbeiterkommunikation. Ein fataler Fehler! Besonders in Zeiten, in denen die Kommunikationsgrenzen immer mehr verschwimmen, sollte die interne Kommunikation den gleichen Stellenwert haben wie die externe. Unternehmen sollten die Chance ergreifen über „owned media“ zu kommunizieren, denn der Mitarbeiter ist einer der wichtigsten kommunikativen Multiplikatoren.

In Zeiten des Fachkräftemangels möchte jedes Unternehmen besonders eines sein: eine starke Arbeitgebermarke. Investitionen im Employer Branding-Bereich sind da keine Seltenheit, doch der Kanal der Mitarbeiterzeitung wird weiter sträflich vernachlässigt. Dabei kann diese sowohl zu internen als auch zu externen PR-Zwecken genutzt werden. Ja genau: Das Format kann sich sehr wohl nach extern öffnen und allgemeingültige, unternehmensspezifische Themen kommunizieren. Unternehmensinterne Geheimniskrämerei ist in Zeiten von Social Media ohnehin lange passé – viele Mitarbeiterzeitungen, beispielsweise der Bosch Zünder mit einer weltweiten Auflage von 180.000 Exemplaren, dienen inzwischen als Informationsquelle für die Öffentlichkeitsarbeit.

Was kann mit der Mitarbeiterzeitung intern erreicht werden?

Die Mitarbeiterzeitung schafft es, Silos im Unternehmen zu überbrücken und Kollegen teamübergreifend zu verbinden. Auch Nähe zur Chefetage ist im Bereich des Möglichen. Je mehr Einblicke ein Unternehmen bietet, desto leichter fällt es dem Mitarbeiter, sich mit Zielen und Werten des Unternehmens zu identifizieren.

Die Nutzen-Hitliste der Mitarbeiterzeitung sieht dabei folgendermaßen aus:

  • Sie ist identitätsstiftend
  • Sie stärkt die Position des Unternehmens als attraktiver Arbeitgeber
  • Sie dient der internen Informationsvermittlung
  • Sie verbessert die Zusammenarbeit und unterstützt Changeprozesse

Was kann mit der Mitarbeiterzeitung extern erreicht werden?

Viele Unternehmen verschicken ihre Mitarbeiterzeitungen per Post zum Arbeitnehmer nach Hause. Ziel ist es, damit eine Reichweitenerhöhung zu erlangen, denn das Heft wird dann auch von Familie und Freunden gelesen. Darin ist eine Entwicklung hin zur Verzahnung von externer und interner Kommunikation zu sehen. Voraussetzung dafür ist jedoch eine inhaltliche und gestalterische Qualität auf extrem hohen Niveau. Journalistische Inhalte und redaktionelles Kuratieren sind dabei zwingend notwendig, um einen abwechslungsreichen Content mit Mehrwert bereitzustellen, der sowohl Mitarbeiter als auch die breite Öffentlichkeit interessiert. HR- und Marketing-Verantwortliche werden dabei zu Partnern, die mit dem Employer Branding-Ziel vor Augen einen Teil der Unternehmenskommunikation gemeinsam beschreiten und dabei alle Möglichkeiten des Content-Marketings nutzen. Eine Riesen-Chance für jedes Unternehmen!

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